Frantschach-St. Gertrauder Gemeinderat beschloss erfreuliches Budget für 2019

Zu Beginn der kürzlich abgehaltenen Sitzung befasste sich der Gemeinderat der Marktgemeinde Frantschach-St. Gertraud mit der gemeindeeigenen Immobilien-KG. Der ausnahmslos positive Bericht über die Ergebnisse der letzten Sitzung des Kontrollausschusses wurde entsprechend zur Kenntnis genommen, das Budget 2019 und die ebenfalls bis 2021 reichende mittelfristige Finanzplanung der kommunalen Gesellschaft einstimmig beschlossen.

Die anschließende Debatte über die erfreulichen finanziellen Perspektiven für 2019 verlief durchaus harmonisch, ist Frantschach-St. Gertraud wirtschaftlich gesund und kann daher im kommenden Jahr auch einige Bauprojekte umsetzen. Für das ordentliche Gemeinde-Budget 2019 sind Gesamteinnahmen und Gesamtausgaben von jeweils knapp 5,3 Mio. Euro kalkuliert, der ebenso ausgeglichene außerordentliche Voranschlag weist Gesamteinnahmen und Gesamtausgaben von jeweils rund € 1,65 Mio. Euro aus. Damit sollen insbesondere der Lavant-Hochwasserschutz, die Sanierung von Teilbereichen der Limberger- und Mathebauerstraße sowie umfangreiche Maßnahmen zur Ortskernbelebung unter größtmöglicher Ausnutzung von Landes-, Bundes- und EU-Mittel umgesetzt werden. Erfreulich sind auch die finanziellen Ausblicke unter der Voraussetzung der heute bekannten Rahmenbedingungen der Marktgemeinde für die Jahre 2019-2023, sodass auch der mittelfristige Finanzplan für diesen Zeitraum einstimmig beschlossen wurde. Darüber hinaus sind aufgrund vorausschauender sparsamster Bewirtschaftung der marktbestimmenden Gemeindebetriebe - Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Müllentsorgung - kurz- bis mittelfristig keine Gebührenerhöhungen notwendig. Ebenfalls einstimmig fielen die Beschlüsse der Gemeindemandatare zur Bestellung einer Totenbeschauärztin sowie zur Änderung des Tarifmodells für das Alltagsmobilitätsangebot „LAVISTmobil“ aus.

Gegen die Stimmen der Gemeinderatsfraktion Liste Hirzbauer wurde der Stellenplan für das Verwaltungsjahr 2019 angenommen und die Erhebung der Revitalisierungskosten für den Werkssaal der Mondi Frantschach GmbH. abgelehnt.

(Beitrag AL Ing. Roland Kleinszig vom 13.12.2018)