Geschichte

Marksteine zur Geschichte der Marktgemeinde Frantschach-St. Gertraud

1. Jänner 1997

Wiedererlangung der Selbständigkeit nach 23jähriger Zugehörigkeit zur Stadtgemeinde Wolfsberg. Frau Ingrid Hirzbauer wird von der Kärntner Landesregierung zur Regierungskommissärin ernannt.

9. März 1997

Erste Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl in der wiederverselbständigten Gemeinde Frantschach-St. Gertraud. Dabei erhält die
SPÖ 645 Stimmen
Liste der "Rückgemeinder" 569 Stimmen
Liste "Hirzbauer" 446 Stimmen
FPÖ 385 Stimmen

23. März 1997

Die nach dem ersten Wahlgang vom 9. März 1997 notwendige Stichwahl für das Bürgermeisteramt gewinnt Frau Ingrid Hirzbauer gegenüber ihrem Mitbewerber Josef Messner mit rund 60,4% der abgegebenen gültigen Stimmen.

11. April 1997

Anlässlich der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates wird Frau Ingrid Hirzbauer als Bürgermeisterin, Herr Wilhelm Krejza als 1. Vizebürgermeister und Herr Josef Messner als 2. Vizebürgermeister angelobt. Neben der Angelobung der sonstigen Mitglieder des Gemeindevorstandes und Gemeinderates werden auch insgesamt 8 Ausschüsse zur Beratung von Gemeindevorstand und Gemeinderat gebildet.

5. Juni 1997

Frantschach-St. Gertraud feiert die Wiedererlangung der Selbständigkeit mit einem großen Dorffest unter dem Motto "Der Neubeginn".

5. August 1997

Der Gemeinderat beschließt den Umbau und die Adaptierung des Objektes St. Gertraud 1 für Gemeindeamtszwecke sowie die Errichtung eines Mehrfamilienwohnhauses durch die "Neue Heimat" auf dem Areal des ehemaligen Sägewerkes Eberhard.

Dezember 1997

Es erscheint die 1. Ausgabe des Mitteilungsblattes "Gemeinde Frantschach-St. Gertraud AKTUELL" das als amtliches Medium in regelmäßigen Abständen alle Haushalte über das Gemeindegeschehen informiert.

29. Jänner 1998

Im Gemeindevorstand herrscht Einigkeit unter allen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen, das Areal des ehemaligen Sägewerkes Eberhard zukünftig als Dorfplatz zu nutzen, mit der diesbezüglichen Planung wird Architekt Mag. Josef Klingbacher aus Völkermarkt beauftragt.

19. März 1998

Der Gemeinderat beschließt den Ankauf der ehemaligen Hespa-Garagen im Prössinggraben zum Zwecke der Einrichtung eines Gemeindebauhofes.

23. April 1998

Der Gemeinderat beschließt für den Gemeindebauhof bei Gesamtkosten von rund ATS 1,600.000,-- den Ankauf eines kommunalen LKW.

4. Juni 1998

Zu Folge Rücktritt des Herrn Josef Messner wird Herr Erwin Kogler zum 2. Vizebürgermeister der Gemeinde Frantschach-St. Gertraud angelobt. Der Gemeinderat beschließt mit letztlichen Gesamtkosten von ATS 4,900.00,-- die Sanierung der Gemeindewohnanlage(n) Zellach 106-107, mit Gesamtkosten von rund ATS 2,800.000,-- die Generalsanierung der Verkehrsverbindung Kamp - Theißenegg sowie die Veräußerung des ehemaligen Gemeindewohnhauses in Kamp.

17. Dezember 1998

Der Gemeinderat beschließt die Errichtung eines weiteren Mehrfamilienwohnhauses durch die "Neue Heimat" auf dem Areal des ehemaligen Sägewerkes Eberhard.

1. Jänner 1999

alle Gemeindegeschäfte werden von der Gemeinde Frantschach-St. Gertraud absolut eigenständig besorgt, die weitere Inanspruchnahme der Stadtgemeinde Wolfsberg erweist sich als nicht länger notwendig.

25. März 1999

In den Ausbau des ländlichen Wegenetzes in der Gemeinde sollen gemäß einstimmigem Gemeinderatsbeschluß in den Folgejahren insgesamt ATS 9,000.000,-- an Gemeindebeiträgen investiert werden.

1. Mai 1999

Im neu errichteten Trauungssaal findet die 1. Eheschließung nach der Wiedererlangung der Selbständigkeit von Frantschach-St. Gertraud statt.

20. Mai 1999

Der Gemeinderat bekennt sich stimmeneinhellig zum Neubau eines neuen Rüsthauses für die Freiwillige Feuerwehr Kamp, zur Generalsanierung der Gemeindewohnanlage(n) Zellach 126-127, bei vermutlichen Gesamtkosten von rund ATS 5,800.000,-- sowie zur Überlassung des Gemeindegrundstückes auf der Weinebene zur Errichtung eines Almhüttendorfes. Zu notwendigen Wildbachverbauungsmaßnahmen im Prössinggraben die Gesamtkosten von ATS 3,000.000,-- verbunden sein werden, leistet die Gemeinde letztlich einen nicht unwesentlichen Anteil in der Höhe von rund ATS 500.000,--.

12. Juni 1999

Das in kürzester Bauzeit, unter der Planung und Bauaufsicht von Architekt Mag. Josef Klingbacher aus Völkermarkt, bei Gesamtkosten von rund ATS 21.000.000,-- umgebaute und adaptierte Gemeindeamtsgebäude im Hause St. Gertraud 1, wird im Zuge einer großen Festveranstaltung seiner offiziellen Bestimmung übergeben. Gleichzeitig findet auch die Übergabe des von der Kärntner Landesregierung mit Beschluß vom 3. Juni 1999 verliehenen Gemeindewappens durch den Gemeindereferenten der Kärntner Landesregierung, Herrn Landesrat Georg Wurmiter, statt.

5. August 1999

Auf Grund der zwingenden Notwendigkeit beschließt der Gemeindevorstand, als Zubau zum Gemeindebauhof im Prössinggraben eine eigene Tierkörperentsorgungsanlage zu errichten.

28. September 1999

Zu Folge Funktionsverzicht des Herrn Erwin Kogler wird Herr Ing. Meinhard Garber zum 2. Vizebürgermeister Frantschach-St. Gertraud angelobt. Der Gemeinderat beschließt, beim Land Kärnten den Antrag auf Verleihung der Bezeichnung "Marktgemeinde" einzubringen.

23. März 2000

Für die Freiwillige Feuerwehr Frantschach-St. Gertraud wird gemäß stimmeneinhelligem Gemeinderatsbeschluß ein Kleinlöschfahrzeug angeschafft.

8. Juni 2000

Den Leitbetrieben in der Gemeinde, der Patria Papier & Zellstoff AG sowie dem Himmelberger Zeughammerwerk Leonhard Müller & Söhne KG, wird das Recht zur Führung des Gemeindewappens verliehen. Die Gemeinde kauft sich um den einmaligen Betrag von ATS 1,000.000,-- aus ihren dauerhaften Mitfinanzierungsverpflichtungen beim Stadionbad Wolfsberg aus.

13. Juni 2000

Frantschach-St. Gertraud wird von einem großen Unwetter heimgesucht. Betroffen waren davon insbesondere die Bereiche des Fraßgrabens und Kamperkogel.

30. Juni 2000

Der adaptierte Gemeindebauhof samt allen zwischenzeitlich angeschafften Fahrzeugen und Geräten, die angebaute TKE-Kühlanlage und der am Bauhofgelände eingerichtete Recyclinghof werden offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Für diese Maßnahmen hatte die Gemeinde insgesamt rund ATS 5,200.000,-- aufzuwenden. Die Patria Papier & Zellstoff AG eröffnet unter internationaler Beteiligung ihre bei einer Investitionssumme von ca. ATS 350,000.000,-- erneuerte PM 6.

13. Juli 2000

Vom Gemeinderat wird die mit vermutlichen Gesamtkosten von rund ATS 1,900.000,-- verbundene Erstellung eines örtlichen Entwicklungskonzeptes unter größtmöglicher Bürgerbeteiligung sowie eines neuen Flächenwidmungsplanes beschlossen. Das Gemeindekanalnetz im Bereich Zellach/Buchhof soll mit Gesamtkosten von rund ATS 2,m800.000,-- erweitert werden.

15. August 2000

Die Gemeinde präsentiert sich anlässlich eines Gemeindequiz der "Kärntner Tageszeitung" auf der Klagenfurter Holzmesse.

19. August 2000

Die Bäckerdynastie "Knusperstube" Storfer feiert ihr 50jähriges Betriebsjubiläum mit einem großen Brotfest auf dem Dorfplatz St. Gertraud. Dabei gelangen auch die Weltrekordversuche zum "längsten Jausenbrot" und "längsten Käsebrot" der Welt.

15. September 2000

Das Himmelberger Zeughammerwerk Leonhard Müller & Söhne KG feiert sein 325jähriges Bestandsjubiläum.

17. September 2000

Die Gemeinde nimmt mit einer Abordnung am Gemeindezehnkampf, veranstaltet anlässlich der Sportiade 2000 des Landes Kärnten, in Klagenfurt teil.

30. September 2000

Die Gemeinde präsentiert sich mit ihren Vereinsvertretern sowie einem Festwagen unter dem Motto "Frantschach-St. Gertraud baut auf" und die Gemeinde nimmt am Landesfestzug aus Anlass der 80. Wiederkehr der Kärntner Volksabstimmung in Klagenfurt teil.

29. März 2001

Der Gemeinderat beschließt, in die zwingend notwendige Generalsanierung diverser Gemeindestraßen in den Jahren 2001 und 2002 insgesamt rund ATS 7,200.000,-- zu investieren. Unter finanzieller Mitbeteiligung der Stadtgemeinde Wolfsberg soll der Gemeindekanal von St. Gertraud zur Aufnahme der Fäkalwässer aus Theißenegg bis zum "Raderwirt" errichtet werden, einschließlich der Hausanschlüsse werden die damit verbundenen Gesamtkosten mit rund ATS 10,000.000,-- einzuschätzen sein.

19. April 2001

Der Gemeinderat genehmigt den Baubeginn zum Dorfplatz als zukünftiges Kommunikationszentrum von Frantschach-St. Gertraud. Einschließlich der Errichtung eines öffentlichen Parkplatzes, der Verlegung des Kriegerdenkmales sowie verschiedenster Nebenleitungen, wird dieses Projekt Gesamtkosten in der Höhe von rund ATS 5,900.000,-- verursachen.

1. Juli 2001

An Frantschach-St. Gertraud wird per Landesgesetz vom 21. Dezember 2000 die Bezeichnung "Marktgemeinde" verliehen.

5. Juli 2001

Der Gemeinderat stellt per einstimmigem Beschluß für die Beschneiungsanlage auf der Weinebene Förderungsmittel von insgesamt ATS 6,500.000,-- bereit.

8. Juli 2001

Das unter maßgeblichem Einsatz der Feuerwehrkameraden in Kamp und bei Gesamtkosten von rund ATS 1,900.000,-- errichtete neue Rüsthaus wird ebenso seiner offiziellen Bestimmung übergeben, wie das für die FF Kamp bei Gesamtkosten von ATS 970.000,-- angekaufte Kleinlöschfahrzeug.

15. Juli 2001

Dechant Mag. Gerhard C. Kalidz feiert mit der Gemeindebevölkerung in St. Gertraud sein 10jähriges Priesterjubiläum.

Die Gemeinde Frantschach-St. Gertraud feiert ihre Markterhebung und Einweihung des Dorfplatzes mit einem großen Festzug und überaus attraktivem Rahmenprogramm.